Nagold - auf dem Weg zur Landesgartenschau 2012
„Der gesellschaftliche Nutzen von öffentlichem Grün, gekennzeichnet durch hohe Lebensqualität und intakte Umwelt, wird immer noch viel zu wenig wahrgenommen. Die Stadt Nagold hat dies erkannt. Sie hat ihre Chance ergriffen, das Projekt Landesgartenschau 2012 anzugehen und dadurch die Stadt und den gesamten Raum aufzuwerten“
(Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner anlässlich der Übergabe des Förderbescheids über insgesamt 3,835 Millionen Euro an Oberbürgermeister Jürgen Großmann.)
Im Jahr 2003 wurde die Ausrichtung der Landesgartenschau 2012 zwischen dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Ernährung und Ländlicher Raum und der Stadt Nagold vereinbart. Im Herbst 2006 wurde ein europaweit ausgeschriebener Planungswettbewerb durchgeführt.
Landschaftsarchitekt Stefan Fromm aus Dettenhausen ging als Sieger hervor. Der Gemeinderat der Stadt Nagold beauftragte das Büro mit der Rahmenplanung der Daueranlagen zur Landesgartenschau. Die Stadt Nagold gründete zusammen mit der Förderungsgesellschaft der Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH (FGS) eine Durchführungsgesellschaft.
Die Kommune hält an der Landesgartenschau Nagold 2012 GmbH zwei Drittel der Anteile, die FGS ein Drittel. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Nagolder Oberbürgermeister Jürgen Großmann, Geschäftsführer sind Richard Kuon (Stadt Nagold) und Manfred Wenninger (FGS). Die Kosten dieser Landesgartenschau sind mit 28 Millionen Euro veranschlagt, wovon die Stadt die Hälfte trägt.
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